Fleischrassen
Rind, Schwein, Geflügel, Lamm, Wild & Seafood
Fleischrassen sind Tierrassen, die für die Fleischproduktion benötigt werden. Bei Rindern unterscheidet man Fleisch- und Milchrassen: Fleischrassen sind stärker bemuskelt, besser marmoriert und erreichen in der Regel ein höheres Endgewicht. Typische Fleischrassen bei Rindern sind z. B. Angus, Charolais, Galloway und Hereford. Doch nicht nur beim Rind sind große Unterschiede zwischen den Rassen. Auch bei Schwein, Geflügel, Lamm und Wild sind die Unterschiede enorm: z. B. ist Ibérico in Aussehen, Lebensweise und Geschmack nur schwer mit einem LiVar Schwein vergleichbar.
01 // Rinder Rassen
Amerikanischer Bison
aus der nordamerikanischen Prärie
Amerikanischer Bison ist schon seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der nordamerikanischen Prärie. Bisons sind urtümliche Tiere, die ihr Erbgut seit 40 Millionen Jahren kaum verändert haben.
Argentina Beef
Black Angus & Hereford
Die reinrassigen Black Angus und Hereford Rinder grasen 12 Monate im Jahr auf den grünen Weiden Argentiniens und ernähren sich im Sommer ausschließlich von frischem, saftigen Gras.
Bison Buffalo
Indianerbüffel - Wisent - Wildrind
Beim Bison handelt es sich trotz des englischen Namens Buffalo keineswegs um einen „Indianerbüffel“, sondern um ein mit dem europäischen Wisent verwandtes Wildrind.
Black Angus Beef
US Beef & 1788 Australian Beef
Das Angus Rind stammt aus den fruchtbaren Küstenregionen Ostschottlands und ist eine Kreuzung aus den hornlosen „Doddies“ aus der Provinz Angus und der ebenfalls hornlosen „Humlies“ aus Aberdeen.
Blonde d´Aquitanine Rind
ursprünglich aus Südwest Frankreich
Das Blonde d’Aquitaine Rind mit seinem einheitlich hellgelben bis weizenfarbenen Haarkleid gehört zu den großrahmigen Mutterkuhrassen. Abgekürzt spricht man hier häufig vom BA.
Certified American Wagyu Beef
Morgan Ranch Wagyu
Bei Certified American Wagyu Beef von Dan Morgan handelt es sich genau genommen nicht um eine eigenständige Rasse, sondern um eine Kreuzung von amerikanischen Black Angus und japanischen Rindern, die ebenfalls ein schwarzes Fell tragen.
Chianina
Razza Chianina
Die Toskana ist nicht nur ein Ort für Urlauber, sondern vor allem auch für Fleischliebhaber. Das Chianina Rind liefert puren Fleischgenuss. Das toskanische Chianina Rind zählt mit einem Stockmaß von bis zu 1,80 Metern und einem Gewicht von 1.500 Kilogramm zu den größten Rinderrassen weltweit.
Deutsches Angus Rind
Deutsches Angus Beef
Ursprünglich stammt das Angus Rind aus Schottland, genau genommen ist es eine Kreuzung von Rindern aus den nordöstlichen Provinzen Angus und Aberdeen: die „Angus Doddies“ und die „Aberdeen Humlies“.
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Als die hervorragenden Zuchtmerkmale der eher kleinwüchsigen Rinder wie Frühreife, Leichtkalbigkeit, eine ausgeprägte Mütterlichkeit und hohe Futterverwertung (vom Gras zum Fleisch) zurück nach Europa drangen, wurde ab den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts auch in Deutschland mit der Zucht des Angus Rindes begonnen. Ab den Fünfzigern wurde die Zucht durch Einkreuzungen heimischer Rinderrassen wie Holsteiner und Fleckvieh intensiviert. Die Züchter unter dem Dach des Markenfleischprogramms "Certified Angus Beef Germany" produzieren Rinder mit mindestens 51 % Angus-Genetik: Der Vater muss ein registrierter Angus Bulle und das Muttertier muss zumindest eine Angus-Kreuzung sein.
Deutsches Wagyu
von Züchter Sepp Krätz
Verantwortung, Tradition und Leidenschaft sind die Werte, die Sepp Krätz jeden Tag aufs Neue antreiben. Die hohe Qualität seiner Produkte hängt nicht nur von der Genetik, sondern auch von der Aufzucht ab.
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Ausgiebige Freilandhaltung auf saftigen Weiden, optimale Bewegungsfreiheit auch im Winter auf Tiefstroh in modernen Stallungen und natürliches, mineralienreiches Futter wie erntefrisches Getreide und sonnengetrocknetes Heu. Im Wittelsbacher Land steht der Hof von Sepp Krätz. Saftig grüne Weiden bilden eine reizvolle Hügellandschaft, klare Seen und reichhaltiger Boden sind die ideale Grundlage für die Aufzucht seiner Wagyus.
Hereford
Irish Hereford Prime Beef
Das Hereford Rind ist die am weitesten verbreitete Rinderrasse weltweit. Ursprünglich stammend aus dem feuchten aber milden Großbritannien, der Region Herefordshire (die Stadt Hereford ist eine Stadt im Westen Englands, nahe zu Wales) wurden sie bereits im 17. Jahrhundert gezüchtet.
Hereford mit Wagyuanteil
US Beef Private Selection
Das robuste, äußerst anpassungsfähige und leichtkalbige Hereford Rind mit rotbraunem Haarkleid und auffallend dominantem weißem Kopf, stellt die am stärksten verbreitete Rinderrasse weltweit.
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Ursprünglich stammen die Rinder jedoch aus der Grafschaft Herefordshire in Großbritannien. Sein dezent marmoriertes Fleisch schmeckt vorzüglich und das, obwohl die Rinder hauptsächlich Weidegras verzehren. Lässt man dann noch etwas Wagyugenetik in die Zucht mit einfließen, kommt dabei ein Produkt mit deutlich höherer Marmorierung heraus, obwohl das Rind sich äußerlich kaum oder gar nicht verändert hat. Bei der US Beef „Private Selection“ von der Morgan Ranch aus Nebraska handelt es sich um Fleisch von einer Hereford-Wagyukreuzung.
Limousin Rind
sehr robuste und genügsame Rasse
Das Limousin Rind kann dank seiner Widerstandsfähigkeit extremen Witterungseinflüssen wie Hitze oder Kälte trotzen und ist daher auch für Regionen mit ungünstigen Futterverhältnissen geeignet. Beheimatet ist das rotbraune Rind jedoch im schönen Frankreich.
Simmentaler Rind - Fleckvieh
zertifiziert
Die Simmentaler Rinder zählen zu einer der wenigen alten Rinderrassen Europas, die nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen stehen.
Japanisches Tajima Ushi
Kobe & Ozaki Beef
Das beste und vermutlich auch teuerste Rindfleisch der Welt stammt vom japanischen Tajima Ushi (Tajima = Rasse, Ushi = Schwarzvieh). Unter diesem Rassenamen sind diese Rinder jedoch nur wenigen Menschen geläufig.
US Beef
Certified Black Angus & Hereford
Die USA sind das Heimatland von Steaks und BBQ! Kein Wunder also, dass die Amerikaner echte Profis beim Thema Rinderzucht sind. Auch Dan Morgan aus Nebraska, unser Züchter der ersten Stunde, gehört zu den absoluten Experten auf diesem Gebiet.
02 // Schweine Rassen
Duroc Schwein
amerikanische Schweinerasse
Duroc Schweine haben ihren Ursprung in Amerika. Auch heute bilden sie einen großen Teil des US-amerikanischen Schweinebestands. Im 19. Jahrhundert wurde das rote Jersey-Schwein mit anderen Schweinerassen, wie dem iberischen Schwein gekreuzt.
Ibérico
spanische Pata Negra Schweine
Obwohl von ähnlicher Statur wie das gemeine Hausschwein, doch mit schlankeren Fesseln, ist das 3000 Jahre alte ibérische Schwein (span. cerdos ibéricos) eher beim freilebenden Wildschwein einzuordnen.
LiVar
Limburger Klosterschwein
Beim Limburger Klosterschwein LiVar handelt es sich um keine eigenständige Rasse sondern eine Kreuzung von mehreren Schweinerassen.
Mangalitza Wollschwein
Wollschwein aus Ungarn
Das Mangalitza ist die einzige einheimische ungarische Schweinerasse. Der Ursprung des Mangalitza, das hierzulande als Wollschwein bekannt ist, geht auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.
03 // Geflügel Rassen
Barbarie Ente
domestizierte Form der Moschusente
Die Barbarie Ente ist die domestizierte Form der Moschusente (Haustierform der Moschusente) und eine beliebte Entenrassen der französischen Küche.
Fasan
aus Frankreich
Ursprünglich in Asien beheimatet, wurden Fasane in Schottland und anderen Gebieten Europas im 18. Jahrhundert vordergründig für Jagdzwecke eingeführt. Ihr Fleisch ist tiefrot, feinfaserig und von ähnlichem Wildgeschmack wie dem des Rebhuhns.
Pekingente
Kreuzung zwischen Pekingente und Aylesbur
Die Pekingente von Silver Hill ist eine Kreuzung zwischen Pekingente und Aylesbury. Die Rasse ist nur auf der Silver Hill Farm erhältlich. Sie wurde dort sehr gezielt über die letzten 50 Jahre hinweg gezüchtet, um die wünschenswertesten Eigenschaften zu erhalten.
Perlhuhn
Numida meleagris - das Helmperlhuhn
Das Helmperlhuhn hat ein schwarzes oder graues Federkleid, das von weißen Punkten übersäht ist. Kopf und Hals sind kahl und häufig bunt gefärbt. Die Gestalt ist – wie für Hühnervögel typisch – von einem gedrungenen Körper, kurzen Flügeln, kräftigen Beinen und einem kleinen Kopf geprägt.
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Im Gegensatz zu seinen Artverwandten, muss das Helmperlhuhn regelmäßig trinken und braucht daher stetigen Zugang zum Wasser. Heimisch ist es in der afrikanischen Savanne. Als Nutztier fühlt es sich auf offener Landschaft am wohlsten, ist aber auch in gebirgigen Regionen von bis zu 3000 Meter Höhe anzutreffen. Einen sichtbaren Unterschied zwischen den männlichen und weiblichen Perlhühnern gibt es nicht. Die Männchen sind allenfalls geringfügig größer. Ihren wissenschaftlichen Namen verdanken die Perlhühner den Griechen, angelehnt an den Sagenhelden Meleagros. Nach dessen Tod wurden seine Schwestern von den Göttern in Perlhühner verwandelt. Die Punkte auf dem Federkleid sollen die Tränen sein, die sie aus Trauer um den verstorbenen Bruder weinten. Perlhühner haben den Vorteil, dass sie Freunde und Feinde auseinanderhalten können und daher als Polizei des Geflügels gelten. Insbesondere dann, wenn Raubvögel wie der Habicht über dem Hühnerhof kreisen oder sich fremde Menschen statt dem vertrauten Züchter dem Stall nähern. Dann machen sie einen ungeheuerlichen Lärm.
Rebhuhn
Perdix perdix
Das Rebhuhn gehört zur Obergruppe der Hühnervögel und ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. Auch in den USA wurde es zu Jagdzwecken angesiedelt.
Taube
seit jeher eine Delikatesse
Die Familie der Tauben ist sehr artenreich. Eines haben die Taubenvögel jedoch alle gemeinsam - den einheitlichen Körperbau, der sich durch den kräftigen Rumpf und einen kleinen Kopf auszeichnet. Beim Laufen bewegt sich der Kopf der Taube vor und zurück.
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Die Taube gilt seit jeher als Delikatesse. Im Schlaraffenland fliegen sie einem sogar gebraten in den Mund. Das Fleisch der Wildtaube ist besonders zart und mild, sollte aber mit Speck bardiert werden, da es sonst austrocknet.
Wussten Sie schon ...
Der bereits seit dem 18. Jahrhundert ausgestorbene Dodo gehörte ebenfalls zur Taubenfamilie.
Wachtel
der kleinste Hühnervogel Europas
Die Wachtel (Coturnix coturnix) ist der kleinste Hühnervogel Europas. Ihr Bestand hat sich mittlerweile so verringert, dass die Jagd in Deutschland seit Jahren verboten ist.
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Sämtliche angebotene Tiere stammen aus Zuchtbetrieben.
Äußerlich sind sie mit einer Größe von 18 – 20 Zentimetern und einem Gewicht von 200 und 300 Gramm recht unscheinbar. Das Fleisch der Wachtel ist zartfaserig und aromatisch.
04 // Lamm und Kaninchen
Französisches Lamm
Französische Fleischschaf-Rasse
Das französische Schaf, auch ursprünglich als Bergschaf bekannt, stammt aus den Departements Corrèze, Creuse und Haute-Vienne in Zentralfrankreich.
Vogelsberger Lamm
Merinolandschafe aus Hessen
Bei den Vogelsberger Lämmern von OTTO GOURMET handelt es sich um reinrassige Merinolandschafe, kurz Merinos, aus dem oberhessischen Vogelsbergkreis.
Eifel Kaninchen
Lapinchen
Das Lapinchen ist eine gezielte Kreuzung aus mittelgroßen Rasselinien auf Basis des weißen Neuseeländers.
05 // Wild Rassen
Elch
aus Estland
Der Elch war das Tier des Jahres 2007 und ist die größte heute vorkommende Art der Hirsche. Neben ihrem Geweih ist vor allem ihre imposante Größe charakteristisch für diese Tiere.
Gämse
österreichische Alpengämse
Die Gämse, deren wissenschaftlicher Name Rupicapra rupicapra lautet, gehören zu den Paarhufern. Sie bewohnen nicht nur die Region der Alpen bis hin nach Südfrankreich, sondern sind auch weiter in den Dalmatien, den Karpaten und sogar in der Türkei und im Kaukasus anzutreffen.
Rotwild
Rothirsch
Die größte heimische Tierart in Deutschland wird vom Rothirsch gestellt. Damit ist König des Waldes nach dem Elch die größte Hirschart Europas. Das Rotwild favorisierte früher lichte Wälder und offene Landschaften.
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Heute kommt es hauptsächlich in großen zusammenhängenden Wäldern der Mittel- und Hochgebirge sowie der Norddeutschen Tiefebene vor. Das Geweih wird nur von männlichen Tieren getragen, nicht jedoch von den Weibchen. Daher werden sie auch Kahlwild genannt. Jedes Jahr im Februar bzw. März wirft der Hirsch sein Geweih ab und beginnt kurze Zeit später ein neues zu schieben. Denn im September beginnt die Brunftzeit. Die älteren Hirsche tragen dann zusätzlich eine dichte Brunftmähne am Hals, verlieren sie jedoch wieder mit dem Haarwechsel im Frühjahr. Was die Nahrung angeht ist das Rotwild recht anspruchslos und begnügt sich daher oft mit trockenem Gras und Blättern, frisst aber hin und wieder auch Knospen, Triebe und Waldfrüchte. Da das Rotwild zu den sogenannten Rauhfutterfressern gehört, kann es auch harte Pflanzenteile verdauen und ist zudem Wiederkäuer.
Schwarzwild
Wildschwein
In der Jägersprache heißt das Wildschwein Schwarzwild in Anlehnung an sein dunkles Fell, die Schwarte. Das männliche Tier, der Eber heißt hier Keiler, das Weibchen Bache und die Jungtiere bis Ende des ersten Lebensjahres Frischlinge.
06 // Fisch und Seafood
Gambas Carabiniera
DIE Königin der Garnelen
Die Gamba Carabiniera ist eine der edelsten Seawater-Garnelen. Sie lebt in Tiefen von 500 bis 700 Metern. Die feuerrote Tiefseegarnele ist eine kulinarische Kostbarkeit.
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Gourmets schätzen sie für ihr festes, saftiges und nussig-mild schmeckendes Fleisch. Die Gamba Carabiniera lässt sich sehr gut in der Schale braten oder auch grillen. Zubereitet mit asiatischen oder mediterranen Aromen, schmeckt die Gamba Carabiniera hervorragend.
Kabeljau
Gadus Morhua
Das Fleisch des Kabeljaus ist weiß, saftig und fest im Biss. In den heißen Sommermonaten, in denen der Fisch die meiste Nahrung zu sich nimmt, ist das Fleisch des Kabeljaus noch zarter als in den Wintermonaten.
Languste
PANULIRUS SPP.
Die zu den Zehnfußkrebsen zählenden Langusten besitzen, anders als Hummer, keine Scheren, haben dafür jedoch sehr lange Antennen (Fühler) mit deren Hilfe sie sich orientieren.