Qualitätskriterien
Unser Anspruch: Mit gutem Gewissen genießen. Garantiert.


Mit genetisch gut veranlagten Rassen lässt sich effektiv arbeiten. Mehr noch: Das, was die Rasse ausmacht, ist die Basis für optimale Fleischprodukte. Ein Züchter, der sein Handwerk versteht, also seinen Tieren und somit deren Fleisch genügend Zeit gibt, sich zu entwickeln, um sie im dementsprechend besten Alter zu schlachten, ist Gold wert! Das Ergebnis ist somit (fast) unbezahlbar: Perfekt gereiftes Fleisch für den perfekten Genuss.

01 // Züchter, die auf beste Fleischrassen & regenerative Landwirtschaft setzen
Bestimmte Rassen haben von Natur aus ein optimales Verhältnis von Muskelmasse zu Fettmarmorierung. Der Züchter wählt sie auch nach ihrer Eignung für die jeweilige Umgebung aus und achtet bei der Haltung darauf, die Ressourcen unseres Planeten zu schonen und natürliche Kreisläufe wiederherzustellen.


02 // Natürliches Futter & artgerechte Tierhaltung
Das Futter ist auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere abgestimmt, denen reichlich Auslauf, wenn möglich ganzjährige Freilandhaltung, zur Verfügung steht. Auf jegliche Gabe von Wachstumshormonen oder vorbeugender Antibiotika wird konsequent verzichtet.


03 // Kurze Transportwege & stressfreie Schlachtung
Ein stressfreier Transport, die fachgerechte Schlachtung und die richtige Weiterverarbeitung bestimmen darüber, ob die wertvolle Arbeit des Züchters auch zu einem großartigen Genussprodukt wird.


04 // Optimales Schlachtalter & perfekte Reifung
Schlachtalter und Reifung spielen eine zentrale Rolle für Zartheit und Geschmack. Erst ein langsam auf- und gänzlich ausgewachsenes Tier bildet die richtige Marmorierung und ein ausgewogenes Aroma aus. Die Reifung ist für die Entwicklung des Geschmacks und vor allem für die Zartheit von entscheidender Bedeutung.


05 // 100%ige Rückverfolgbarkeit
Wissen wo’s herkommt! Zu allen unseren Züchtern, Erzeugern und Lieferanten pflegen wir einen engen Kontakt. Das gibt Ihnen Sicherheit hinsichtlich Herkunft, Haltung, und Verarbeitung; vor allem aber: Genuss mit gutem Gewissen. Garantiert!

Unsere Qualitätskriterien

„We must treat the land with respect.”
(Dan Morgan)

„Eine entscheidende Fähigkeit eines guten Züchters ist es, mit seiner Umwelt zu arbeiten und nicht gegen sie“, beschreibt Dan Morgan sein Verhältnis zu dem Land, das seine Familie seit 1934 bewirtschaftet. Dies sei entscheidend, da „wir unsere Umwelt weiteren Generationen überlassen.“


Artgerechte Tierhaltung

„Wir sind dafür verantwortlich, Tieren ein Leben zu ermöglichen, das ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht“, sagt OTTO GOURMET Gründer Stephan Otto. „Rinder und Schafe gehören auf die Weide, Schweine wollen wühlen und sich suhlen, Hühner brauchen Licht, Platz und frische Luft.“

Eine artgerechte Tierhaltung orientiert sich bestmöglich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere und berücksichtigt insbesondere die Anforderungen ihrer angeborenen Instinkte und Verhaltensweisen.

Dies umfasst ausreichend Platz, Zugang zu Freiland, Beschäftigungsmöglichkeiten, Tageslicht und Ruhezonen. Außerdem muss das Tier als soziales Wesen wahrgenommen werden, das in einem Verbund mit seinen Artgenossen lebt.


Regenerative Landwirtschaft

Regenerative Landwirtschaft geht über die Anforderungen der Nachhaltigkeit hinaus. Sie stellt natürliche Kreisläufe wieder her und verbessert Böden, Klima und Artenvielfalt. Besonders in der Tierhaltung eröffnet sie neue Perspektiven.

Statt industrielle Mast mit hohem CO₂-Ausstoß setzt sie auf Weidesysteme, bei denen Tiere regelmäßig auf neue Flächen ziehen. So werden Böden fruchtbarer, Wasser gespeichert und große Mengen CO₂ im Boden gebunden. Studien zeigen sogar: Fleisch aus solcher Haltung kann eine negative Klimabilanz haben und sich somit positiv auf das Klima auswirken.

Der Wissenschaftler Allan Savory hat gezeigt, dass eine artgerechte Weidehaltung in Form von rotierender Beweidung degradierte Böden wiederbeleben kann. Durch die Bewegung großer Herden über wechselnde Flächen werden Pflanzen regelmäßig, aber nicht zerstörerisch abgeweidet. Kot, Urin und das Aufbrechen des Bodens durch Hufe fördern die Wasserspeicherung, erhöhen die Bodenfruchtbarkeit und regen das Wachstum von tiefwurzelnden Gräsern an. So wird nicht nur die Ernährung von Mensch und Tier gesichert, sondern auch CO₂ im Boden gebunden.

Praktische Beispiele bestätigen das. Auf der White Oak Pastures Farm in Georgia, USA, konnte die Umstellung auf regenerative Beweidung die Treibhausgasbilanz der Rinderhaltung nicht nur verbessern, sondern sogar ins Negative drehen – jedes Kilogramm Rindfleisch dort entzieht der Atmosphäre netto CO₂. Ähnliche Effekte beobachtet die Tierärztin Dr. Viviane Theby auf ihrem Hof in der Eifel: bessere Bodenqualität, gesündere Tiere, weniger Abhängigkeit von Futtermittelzukauf.

Regenerative Landwirtschaft zeigt: Fleischproduktion muss nicht zwangsläufig Klima- und Umweltprobleme verschärfen. Im Gegenteil – wenn Tiere im Einklang mit natürlichen Kreisläufen gehalten werden, können sie zu einer Lösung beitragen.

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