Rebhuhn
Perdix perdix
Das Rebhuhn gehört zur Obergruppe der Hühnervögel und ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. Auch in den USA wurde es zu Jagdzwecken angesiedelt.
Bei einem Gewicht zwischen 225 und 450 g gehört das Rebhuhn zum Wildgeflügel. Obwohl das Rebhuhn fast genauso groß ist wie die Wildtaube, hat es deutlich mehr Fleisch an den Keulen. Ihr Federkleid hat einen leicht rötlich eingefärbten Kopf und ist sonst eher schlicht grau-braun. Überwiegend bei den männlichen Rebhühnern findet man zudem einen dunklen, hufeisenförmigen Fleck im vorderen Teil des Bauches.
Da in Deutschland Rebhühner nicht geschossen werden, beziehen wir unsere Ware aus Schottland. Auch dort wird nur von September bis Anfang Februar gejagt. Danach suchen die Tiere ihre Partner für die Paarungszeit. Da Rebhühner monogam leben, kommt es vor, dass sich Paare nach dem Winter wieder zusammenfinden, um ein weiteres Mal gemeinsam ein Nest zu bauen. Das Rebhuhn baut seine Nester am Boden, denn es ist ein typischer Kurzstreckenvogel und Laufvogel. Das erkennt man vor allem an seinem kompakten Körper und den kurzen Flügeln. Weil das Rebhuhn dadurch nur schlecht vor Feinden fliehen kann, versucht, den Kontakt mit Feinden durch Tarnung zu vermeiden.
Rebhühner gelten bei Gourmets wegen ihres würzigen Fleisches als ausgesprochene Delikatesse. Früher beim Adel eine beliebte Jagdbeute, galten Rebhühner später als "Arme-Leute-Essen". Da es sich bei dem Rebhuhn um ein saisonales Wildgeflügel handelt, das ab Oktober erhältlich ist, empfiehlt es sich auch weitere Zutaten aus der Herbstsaison für die Zubereitung zu wählen. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Gewürze und Gemüse den Geschmack unterstützen und nicht den würzigen Geschmack, den das Rebhuhn hat, dominieren.