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Gutes Fleisch

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Zubereitungsarten

Wie bereite ich Fleisch richtig zu?

Diese Frage kann man natürlich nicht pauschal beantworten. So wie es unterschiedliche Tierarten mit verschiedenen Rassen und Zuschnitten gibt, gibt es für jedes Fleischstück eine perfekte Zubereitungsart. Manchmal natürlich auch mehrere und Ihr persönlicher Geschmack entscheidet letztendlich über Ihren Favoriten.

Unser Küchenteam testet unsere Produkte regelmäßig bezüglich Zubereitungsmethoden, Garzeiten und was sonst so zu beachten ist. Das Wissen aus diesen Test und die Ergebnisse teilen wir mit Ihnen zum Beispiel in unseren Zubereitungsvideos oder unseren Rezepten und Rezeptheften. An dieser Stelle finden Sie eine Übersicht unserer empfohlenen Zubereitungsarten. Bei den meisten unserer Artikel haben wir jeweils die von uns empfohlene(n) Methode(n) hinterlegt.

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In absteigender Reihenfolge

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Nachdem Sie Ihr Fleischstück pariert, also von Sehnen und Häuten befreit haben, damit es später schön zart wird, sollte das Fett hingegen am Fleisch verbleiben – auch wenn Sie kein Freund von Fetträndern sind. Denn diese schützen das Fleisch vor „Verbrennung“, während ihr Fett genau wie bei marmorierten Stücken, z. B. bei einem Ribeye vom Wagyu Kobe Rind beim Bratvorgang langsam schmilzt. Zudem ist Fett ein wichtiger Geschmacksträger und gibt beim Braten Flüssigkeit zum Beispiel für Saucen ab.

Kommt eher mageres Fleisch, z. B. für einen Braten  zum Einsatz, kann man das Stück mit Speckstreifen belegen bzw. umwickeln, statt es zu „spicken“, was früher oft bei Wild angewandt wurde, um ein Austrocknen zu verhindern. Von dieser Methode ist jedoch abzuraten, da die Nadeln die Fleischoberfläche perforieren und damit zerstören.

Dann lieber zu Butterschmalz greifen und den Braten damit komplett überziehen. Das Fleisch erhält eine schöne braune Kruste, wird kräftig im Geschmack und bekommt Aroma, auch, weil so ein zubereitetes Stück Fleisch während des Bratvorgangs immer wieder mit dem heißen Sud übergossen werden kann.

Wer hingegen eine fettfreie Bratvariante bevorzugt, sollte zum Tontopf greifen. Inmitten eines feucht-heißen Klimas bleibt das Fleisch schön saftig, auf die bei Genießern beliebte Kruste muss bei dieser Gar-Methode jedoch verzichtet werden.

Zu Beginn der eigentlichen Garphase ist das Fleisch nach dem scharfen Anbraten in Pfanne oder Bräter außen heiß, innen aber noch kühl. Damit der Sonntagsbraten oder das Liebslingssteak keinen Hitzeschock erleidet und die Fleischfasern sich entspannen können, wird die Temperatur runtergedreht. Zeitangaben können extrem variieren und sind abhängig von Größe und Art des jeweiligen Stückes. Ein Fleischthermometer hilft, die Kontrolle über den gewünschten Gar-Grad zu behalten. Die dickste Stelle des Bratens ist für die Messung am besten geeignet. Hitzebeständige Thermometer können während des gesamten Bratvorgangs im Fleisch bleiben.