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Grillen

GUTES FLEISCH vom Rost

 

Grillen - GUTES FLEISCH vom Rost

Der Großteil aller Grillbegeisterten bereitet sein Steak nur auf eine Art und Weise zu: auf dem Grillrost mit direkter Hitze über bis zu 800 °C glühenden Kohlen. Wer weder Garten noch Balkon hat, kann nur mit einem Elektrogrill arbeiten, allerdings ist bei diesem das Ende der Fahnenstange bereits bei einer Höchsttemperatur von 300 °C erreicht. Direktes Grillen eignet sich auch nur für Stücke die nicht dicker als 2,5 cm sind bzw. denen große Hitze nicht mehr anhaben kann, als das es zu trocken wird. Alles andere wie z. B. Geflügel, Wild oder Bratenstücke sollte per indirekter Hitze gegrillt werden, also nicht über der Glut sondern rund 20 cm daneben und auch nur mit geschlossenem Deckel, damit die Hitze zirkulieren kann statt sich zu verflüchtigen. Indirektes Grillen funktioniert allerdings nur, wenn nicht der ganze Kohlenrost mit Glut bedeckt sondern nur zur Hälfte oder höchstens Zweidritteln. Außerdem sollte eine mit Wasser gefüllte Grillschale auf dem Rost neben den Kohlen stehen, um das runtertropfende Fett aufzufangen und für eine konstante Hitze im Grill zu sorgen. Beim indirekten Grillen wird das Grillgut in Rauch und feuchtheißer Luft bei Temperaturen von 150-200 °C schonender gegart als per direkter Hitze.

Statt sein Fleisch nur direkt oder indirekt zu grillen, gibt es noch eine dritte Alternative, die so genannte Drei-Zonen-Glut. Durch treppenförmiges anhäufen der Glut im Grill bildet man verschiedene Temperaturzonen. So kann nichts anbrennen und man muss weder auf die eine noch die andere Methode verzichten. Dadurch lässt sich sogar die Hitze regulieren ohne Zuhilfenahme eines Thermostats. Der Bereich auf dem Rost, der den größten Abstand zur Glut hat, dient zum Warmhalten von bereits fertig Gegartem. Also, je größer der Abstand zur Glut desto geringer die Hitze. Ist das Steak fertig, sollte es nicht ewig über der Warmhaltezone „geparkt“ werden, da es sonst austrocknet und zäh wird. Vor dem Anschneiden das Fleisch noch etwa fünf Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte besser verteilen und nicht auslaufen.