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Gämse

Österreichische Alpengämse

Gämse

 

Die Gämse, deren wissenschaftlicher Name Rupicapra rupicapra lautet, gehören zu den Paarhufern. Sie bewohnen nicht nur die Region der Alpen bis hin nach Südfrankreich, sondern sind auch weiter in den Dalmatien, den Karpaten und sogar in der Türkei und im Kaukasus anzutreffen. In Spanien, Frankreich und Italien leben die Pyrenaen-Gämse.

Was zeichnet Gämse aus?

Gämse sind hervorragende Kletterer und sind deswegen häufig an sehr steilen oder felsigen Hängen anzutreffen. Die Gams wurde 2012 zum Wildtier des Jahres ernannt und zeichnet sich neben seinen Kletterkünsten auch durch sein unverkennbares Äußeres aus. Sowohl Bock als auch Geiß tragen Hörner, die sogenannten Krucken. Im Gegensatz zum Rehwild wirft das Gams seine Hörer im Winter allerdings nicht ab.

Bei den Gämsen gibt im Laufe des Jahres einen Fellwechsel vom Sommer- zum Winterfell: Während das Sommerfell gelblich-braun ist und die Gesichter der Tiere hell mit dunklen Streifen von Auge zu Mund sind, ist das Fell der Gämse im Winter dunkelbraun bis schwarz.

Wo und wie leben Gämse?

Gämse, die auch unter der Bezeichnung „Gamswild“ bekannt sind, leben in Herden von 15 bis 30 Tieren. Im Sommer leben die einzelnen Tiere der Herde sehr eng zusammen, im Winter lockert sich das Herdengefühl und die Gruppen können sich sogar komplett auflösen. Gams Böcke leben ganzjährig einzelgängerisch und stoßen erst im Spätsommer auf die Herde. Durch ein lautes Pfeifen warnen sich die Tiere gegenseitig vor Gefahr.

Die Gämse ernähren sich von Kräutern, Pilzen, Blättern und Knospen. Die Fressfeine der Tire sind Wölfe, Bären oder Luchse. Steinadler werden vor allem für die Kitze zur Gefahr, aber auch durch Lawinen oder Futtermangel finden viele Jungtiere den Tod. Geboren werden die jungen Gämse im Mai und Juni, ein Wurf besteht dabei aus 2 – 3 Tieren. Die Lebenserwartung einer Gams liegt im Durchschnitt bei 15 bis 20 Jahren, wobei die weiblichen Tiere – ähnlich wie beim Menschen – eine höhere Lebenserwartung haben.

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